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Logo der Praxis von Dr. med. Ulrich Göhmann, Facharzt für Orthopädie - Kinderorthopädie

Kindergarten- und Schulkinder

Nach Laufbeginn und erster Festigung der Grob- und Feinmotorik steht die weitere Beurteilung der Gesamtentwicklung an. Die Einschätzung der ErzieherIn/LehrerIn und ggf. der Therapeuten/in (Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie) ist wichtig.

 

Bei Entwicklungsauffälligkeiten in diesem Alter gibt es das sogen. „KIDD -Problem“ (s. Praxis und s.u.), das sich z.B. an motorischen Schwächen und oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen kann. Auch hier besteht nach meiner Erfahrung ein dankbares Betätigungsfeld der Manuellen Medizin.

 

Im Alter zwischen 3 - 8 Jahren werden häufiger sogen. "Wachstumsschmerzen" an den Beinen beklagt - hier wird nachgesehen - ebenso ist wieder die Beurteilung der Füße wichtig und Beratung betreffs Schuhwerk.

 

Auch Kopfschmerz ist ein wichtiges Thema im Sinne eines sogenannten Schul- oder Stresskopfschmerzes oder im Rahmen eines Problems mit kieferorthopädischen Auffälligkeiten (z. B. Über- und Kreuzbiss).

Seit etlichen Jahren befasse ich mich mit fachübergreifenden kieferorthopädischen/orthopädischen Zusammenhängen und weiß um interdisziplinäre Lösungsansätze (siehe auch CMD).

Zu Kontrolluntersuchungen bringen Sie bitte unbedingt die evtl. vorhandenen kieferorthopädischen Apparate/Klammern mit.

 

Wirbelsäulenverbiegungen (Skoliosen) entwickeln sich in der Regel zwischen 6.-10. Lebensjahr, sodass auch danach gezielt gesucht wird.

 

Wie bei den Kleinkindern ist auch hier eine enge Zusammenarbeit mit den betreuenden KinderärztInnen unabdingbar z. B. betreffs Wachstumslenkung oder Abklärung von Stoffwechselerkrankungen.

 

 

 

 

Schulkinder mit dem KIDD-Syndrom und Skoliose

Schulkinder mit dem KIDD-Syndrom und Skoliose 

 

KIDD :

Der Begriff KIDD steht für Kopfgelenk-Induzierte Dysgnosie und Dyspraxie

 

Im Vorschul- und Schulalter warten viele neue Herausforderungen auf unsere Kinder. Die fein- und grobmotorischen Anforderungen steigen, der Umgang mit Pinsel und Buntstiften muss gemeistert werden, Ballfangen, Einbeinstand, Roller- und Fahrradfahren sollen erlernt werden. Noch schwieriger wird es dann beim Hampelmannsprung. Darüber hinaus werden zunehmend auch Wahrnehmungen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Erinnerungen und anderem mehr zu einem großen Ganzen. Es entwickelt sich beispielsweise das räumliche, mathematische und zeitliche Vorstellungsvermögen.

 

Werden solche komplexen Entwicklungsetappen gestört, können komplexe und uneinheitliche Auffälligkeiten resultieren.

 

Dementsprechend vielfältig sind die diagnostischen und therapeutischen Ansätze. Dabei kann ein und dieselbe Grundproblematik im Einzelfall sehr unterschiedliche Symptome hervorrufen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass auch Funktionsstörungen der oberen Halswirbelsäule hierbei eine wichtige Rolle spielen können.

 

Dysgnosie und Dyspraxie sind im weitesten Sinne Formen von Wahrnehmungs-störungen, die das Erlernen von Bewegungsabläufen beeinträchtigen oder das Aufrufen von bereits gelernten Bewegungsabläufen verhindern. So kann beispielsweise das Kind die mühsam am Vortag geübten Zahlen am Folgetag wiederum nicht zu Papier bringen. Wir gehen davon aus, dass Funktionsstörungen des oberen Wirbelsäulenpols (Kopfgelenke) für eine derartige Problematik verantwortlich sein können - der obere Wirbelsäulenpol ist also möglicherweise nicht nur für Haltung und Bewegung verantwortlich, sondern auch für die Wahrnehmungsverarbeitung.

 

Wir gehen heute davon aus, dass eine unbehandelte KISS-Säuglingsproblematik auch später Entwicklungsstörungen nach sich ziehen kann, aber nicht muss! (siehe KISS).

 

Auch hier sei erneut darauf verwiesen, dass die angesprochene Symptomatik streng wissenschaftlichen Studien (noch) nicht standhält (also keine doppelblind randomisierten Studien vorliegen).

 

Im Alter zwischen 3 und 6 Jahren gibt es häufiger sogenannte "Wachstumsschmerzen" an den Beinen — hier wird nachgesehen — ebenso ist wieder die Beurteilung der Füße wichtig und Beratung betreffs Schuhwerk.

 

Auch Kopfschmerz ist ein wichtiges Thema im Sinne eines sogenannten Schul- oder Stresskopfschmerzes oder im Rahmen eines Problems mit kieferorthopädischen Auffälligkeiten (z. B. Über- und Kreuzbiss).

Seit etlichen Jahren befasse ich mich mit fachübergreifenden kieferorthopädischen/orthopädischen Zusammenhängen und weiß um die interdisziplinären Lösungsansätze (siehe auch CMD).

 

Zu Kontrolluntersuchungen bringen Sie bitte unbedingt die vorhandenen kieferorthopädischen Apparate/Klammern mit.

 

Wirbelsäulenverbiegungen (Skoliosen) entwickeln sich in der Regel zwischen 6.-10. Lebensjahr, sodass danach gezielt gesucht wird.